One Market One Law: Gründung einer zivilgesellschaftlichen Vereinigung zur Förderung eines Europäischen Wirtschaftsgesetzbuches
One Market One Law: Gründung einer Zivilgesellschaftlichen Vereinigung zur Förderung eines Europäischen Wirtschaftsgesetzbuches — Die Vollendung des Binnenmarktes als nächste historische Errungenschaft Europas
Brüssel, 11. Februar 2026
One Market One Law, eine zivilgesellschaftliche Vereinigung, gegründet von Unternehmens- und Rechtsexperten, wird heute offiziell in Brüssel ins Leben gerufen. Die Vereinigung setzt sich für die Entwicklung eines Europäischen Wirtschaftsgesetzbuches ein und fördert die rechtliche Harmonisierung, Klarheit und Rechtssicherheit für Unternehmen im gesamten Binnenmarkt.
Der Europäische Binnenmarkt ist eine der größten Errungenschaften der EU. Er hat Wachstum angetrieben, Chancen eröffnet und einen einzigartigen Raum wirtschaftlicher Integration und Prosperität geschaffen. Dennoch bleibt dieser Erfolg unvollendet. In ganz Europa müssen Unternehmen sich nach wie vor auf 27 verschiedene Wirtschaftsrechtsordnungen einstellen. Diese Zersplitterung ist nicht unvermeidlich — sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen — und kann und muss überwunden werden.
One Market One Law vereint Unternehmer, Juristen, Wissenschaftler, Wirtschaftsakteure und Bürger aus ganz Europa. Die Vision ist klar: die Vollendung des Binnenmarktes durch praxisnahe Rechtsvorschriften, beginnend mit der Schaffung eines Europäischen Wirtschaftsgesetzbuches. Das Gesetzbuch würde einen gemeinsamen europäischen Rechtsrahmen für Unternehmen bieten, der optional, ergänzend zum nationalen Recht und speziell für grenzüberschreitende Tätigkeiten konzipiert ist — ein einfaches, klares und operatives Instrument. Das Ziel ist nicht, Europa über einen Kamm zu schweren, sondern es voll funktionsfähig zu machen.
Seit Jahren weisen europäische Unternehmer darauf hin, dass die rechtliche Zersplitterung Investitionen erschwert, KMU benachteiligt und die Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Im Zeitalter des verschärften globalen Wettbewerbs überwiegen die Kosten der Untätigkeit den Aufwand einer Reform. Aktuelle Debatten über ein „28. Regime" und erneute Diskussionen über die europäische Wettbewerbsfähigkeit zeigen, dass diese Herausforderung weithin anerkannt ist. Es bleibt keine Zeit mehr für Halbheiten.
Die Vollendung des Binnenmarktes wäre ebenso bedeutsam wie seine Schaffung. Europa hat bewiesen, dass es ehrgeizige Projekte verwirklichen kann; nun muss es beweisen, dass es sie auch zu Ende führt. Dies ist die Botschaft, die die Gründer von One Market One Law an die politischen Führungskräfte der EU richten, im Vorfeld des informellen Europäischen Rates von morgen, auf dem Diskussionen über die Stärkung des Binnenmarktes, die Verringerung wirtschaftlicher Abhängigkeiten und die Steigerung der EU-Wettbewerbsfähigkeit in einer sich schnell verändernden globalen Landschaft im Mittelpunkt stehen werden.
In den kommenden Wochen wird One Market One Law eine offene zivilgesellschaftliche Kampagne starten und Unternehmensführer, Rechtsexperten, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und engagierte Bürger einladen, sich der Initiative anzuschließen. Die Vereinigung wird sich zudem im EU-Transparenzregister eintragen, als Zeichen ihrer Bereitschaft, aktiv an den bevorstehenden Gesetzgebungsdiskussionen über das 28. Regime und vergleichbaren Initiativen teilzunehmen.
Der Binnenmarkt war ein bereits ein Erfolg. Seine Vollendung wäre eine historische — und notwendige — Errungenschaft
Kontakt: contact@onemarketonelaw.eu
Website: https://www.onemarketonelaw.eu
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